Bayern-Präsident äußert sich zum Verhältnis zwischen Verein und Alaba

Der vielseitige Verteidiger soll mehrere Angebote zur Vertragsverlängerung abgelehnt haben und bereit sein, seine langjährige Zusammenarbeit mit den Bayern zu beenden.

Bayern München ist nach den gescheiterten Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit David Alaba auf gutem Wege, versichert Vereinspräsident Herbert Hainer.

Alaba, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, wird immer wieder mit einem Wechsel aus der Allianz Arena in Verbindung gebracht.

Als Favorit auf die Verpflichtung des österreichischen Nationalspielers gilt Real Madrid, aber auch Liverpool, Chelsea und Paris Saint-Germain sollen im Rennen sein.

Die Bayern konnten den 28-Jährigen trotz mehrfacher Versuche nicht zu einem neuen Vertrag überreden.

Alabas Vertreter soll eine Vertragsverlängerung um drei Jahre für 20 Millionen Euro pro Jahr abgelehnt haben, und der Vereinspräsident ist der Meinung, dass der Spieler und sein Agent mit ihren Forderungen nicht übereinstimmen.

Hainer sagte der Bild am Sonntag: “Ich habe ihm per E-Mail gratuliert, dass er zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt wurde. Innerhalb von 15 Minuten hatte ich eine Antwort. Er hat sich gefreut.

“Wir haben nicht mehr über seine Vertragssituation gesprochen. Die Stimmung ist in Ordnung. Man muss professionell damit umgehen.

“Er und sein Berater hatten unterschiedliche Vorstellungen über die finanzielle Struktur eines neuen Vertrages.”